Zora del Buono – Die Marschallin

Die Empfehlung für den 19.12. kommt von Katharina:

Sie heißt wie die Autorin, ihre Enkelin, Zora del Buono.  Sie ist eine stolze junge Frau aus einem slowenischen Dorf und verliebt sich in einen italienischen jungen Arzt, der 1918 mit den italienischen Besatzern dort strandet. Zusammen mit ihm gründet sie nach dem Ersten Weltkrieg einen Hausstand im süditalienischen Bari, wo er die angesehenste radiologische Praxis im Süden führt.
Sie bekommt 4 Söhne und ist die unangefochtene Matriarchin. Sie ist überzeugte Kommunistin und führt doch einen reichen, großbürgerlichen Haushalt. Sie ist herrisch, autoritär, großzügig und freigeistig. Sie verlangt Haltung und Widerstand gegen das spätere faschistische Regime. Sie ist lange unantastbar für Mussolinis Chargen und verschreibt sich Titos kommunistischem Kampf. Sie ist DIE MARSCHALLIN.
Ein politischer, geschichtlich weit greifender Roman über den kleinsten und mächtigsten Kosmos der Gesellschaft: Die Familie.
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