Lilli Tollkien – Mit beiden Händen den Himmel stützen

Lale wächst in einer linken Männer-WG im Kreuzberg der 80er auf. Der Grund dafür ist, dass ihre Mutter Junkie ist und nur kometengleich Lales Bahn kreuzt. Der Vater sitzt auf Grund linksterroristischer Aktivitäten im Knast. Früh kommt sie mit Alkohol und Drogen in Kontakt, wird missbraucht, findet keinen Halt.

Für mich ist der Debütroman von Lilli Tollkien das kraftvollste Buch des Jahres. Kein anderes hat mich so nachhaltig berührt und beeindruckt. Und da bin ich nicht allein. Hier die Rückmeldung unserer Kundin Julia:

Manche Geschichten sind so heftig, dass sie kaum zu ertragen sind. Ich habe auch schon Bücher weggelegt, bei denen ich das Gefühl hatte, die Protagonist*innen müssen furchtbare Dinge durchleben, damit das Publikum sich schön gruseln kann. Das Gefühl hatte ich bei „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ nie. Das liegt einmal daran, dass die Autorin die Geschichte mit so viel Empathie für ihre Protagonistin erzählt. Aber auch an der Sprache, die schnörkellos ist aber trotzdem poetisch, und die gefühlt mit der Protagonistin erwachsen wird.

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