Erna Sassen
Das hier ist kein Tagebuch
Freies Geistesleben
gebunden, 183 Seiten
17,90 Euro

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Boudewijn ist 16 und geht nicht mehr aus dem Haus. Vor fünf Jahren hat sich seine Mutter das Leben genommen, seitdem versinkt er mehr und mehr in Depressionen. Sein Vater hat ihm ein Ultimatum gestellt: Entweder schreibt er ab sofort jeden Tag etwas in dieses Heft, oder er wird ihn in die Psychatrie einweisen. Trotz seines Widerwillens lässt sich Boudewijn auf die Forderung seines Vaters ein.

Was wir lesen, ist ein dreimonatiges Tagebuch mit mehr oder minder langen Einträgen voller Wut, Verwirrung und Hilflosigkeit, das jedoch mit der Aussicht auf Erlösung ­endet. Eindrucksvoll findet Erna Sassen eine glaubwürdige Sprache für die Gefühle dieses Jungen.

Und man versteht, wie tröstlich kleine Schwestern sein können, wie beängstigend Mädchen, die plötzlich Sex wollen und Väter, die genau so traurig sind wie man selbst.

Ein Buch für alle Teenager, die manchmal Angst haben (also eigentlich alle), und Erwachsene, die manchmal Angst haben (also eigentlich alle).

Nominiert für den Deutschen Jugendbuchpreis und den Preis der Jugendjury.


Jason Reynolds
Love oder meine schönsten Beerdigungen
Reihe Hanser, dtv
broschur, 288 Seiten
14,95 Euro

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Matt hat einen neuen Job als Aushilfe im Beerdigungsinstitut von Mr. Ray. Er bereitet den Leichenschmaus und arrangiert die Blumen, und wenn er damit fertig ist, nimmt er heimlich an den Beerdigungen teil. Seine Mutter ist drei Monate zuvor an Krebs gestorben, und das Leiden der Angehörigen hilft ihm, seinen eigenen Schmerz besser zu ertragen.
Bei einer Trauerfeier für ihre Großmutter lernt er die einzige Hinterbliebene names LOVE kennen. Love ist tough und weiß, was sie will und was sie nicht will, und doch erkennt Matt sofort und instinktiv ihre Verletzlichkeit.

Ein Roman, der in einer jamaikanischen Gemeinde von Brooklyn spielt, in Wohnblocks, in denen man möglichst schnell seine Wohnungstür hinter sich zuzieht, auf Treppen, wo Kinder spielen, und in Parks, in denen alte Männer im Schach gegen einander antreten. Jason Reynolds schreibt aus der Erzählperspektive des Schülers Matt,

cool und lakonisch, komisch und traurig zugleich, wie es nur Amerikaner können.

Eine glaubhafte Liebesgeschichte zwischen Teenagern und auch eine tröstliche Geschichte über den Umgang mit Verlust und damit, dass das Leben weitergeht. Ab 14.

Wirklich gut fand das

Katharina


Stephanie Tromly
Oetinger
gebunden, 363 Seiten
14,99 Euro

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Zoe ist eine Großstadtgöre aus New York, die nach der Scheidung der Eltern mit ihrer Mutter im kleinen River Heights landet. Ruhig, idyllisch, langweilig! Zoe will nur weg.
Doch als sie den freakigen, nerdigen Digby kennenlernt, wird River Heights aufregender als Zoe lieb ist. Denn in der kleinen Idylle ist ein Mädchen entführt worden und Jahre zuvor bereits Digbys Schwester.
Immer tiefer zieht Digby Zoe hinab in seine wilde Welt aus Verschwörungstheorien und Ermittlungen. Kurzum:

Ein irrer Krimi, der von schnellen Dialogen und verrückten Charakteren lebt und vor allem Spaß macht!

Wow!

Tina